Zukunftsfähige Städte entstehen dort, wo der Übergang zwischen öffentlichem Raum und privatem Wohnen gelingt: Amsterdamer «Stoepen» sind Schauplatz gelebter Urbanität.
Amsterdamer «Stoepen» – Architektur des Zwischenraumes
Ein fotografisch-analytisches Buchprojekt über Architektur, Alltag und Stadtgeschichte.
Amsterdam ist dicht, historisch gewachsen und hat eine kleinteilig Nutzungsstruktur – und genau deshalb sind die Übergänge zwischen öffentlichem Raum und privatem Wohnen hier aussergewöhnlich präzise ausgebildet. Wir dokumentieren und untersuchen Amsterdamer Stoepen als räumliche Typologien und als soziokulturelle Bühnen: Orte der Abgrenzung, Aneignung und Begegnung, geprägt von alltäglichen Routinen und kleinen Ritualen.
Warum das Thema relevant ist: Viele europäische Städte stehen unter Druck – Verdichtung, knapper Wohnraum und die Frage, wie Strassenräume lebenswert, sicher und sozial anschlussfähig bleiben. Schwellenräume – von der Stufe über Podest, Geländer und Portal bis zum Vorgartenstreifen – sind dabei entscheidend, weil sie das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit im Alltag konkret verhandeln. Amsterdam bietet ein besonders klares Fallbeispiel: historisch gewachsene Haustypologien, hohe kulturelle Vielfalt und eine intensive Nutzung, in der wenige Zentimeter Gestaltung spürbare soziale Wirkung entfalten.
Was daraus entsteht: ein Buch!
Daraus entsteht ein Buch, das Fotografie mit Illustrationen und Text-Essays verbindet. So wird die «kleine» Architektur des Schwellenraumes als Schlüssel zum Verständnis von Stadt, Wohnen und Öffentlichkeit lesbar.
Bildband (ca. 180–250 Seiten)
100 Eingänge, 10 Detailanalysen
200 Menschen
Text-Essays von Expert:innen (ca. 32 Seiten)
Die Schwelle als Raum
Prof. Robert Braissant – Über die räumlichen Eigenschaften und das architektonische Potenzial von Schwellenräumen.Wie Architektur unser Befinden beeinflusst
Elke Reitmayer – Eine architekturpsychologische Perspektive auf Wahrnehmung, Orientierung, Sicherheit und Wohlbefinden.Die Stadt auf Augenhöhe
Machiel Spaan – Über das Wahrnehmen der Stadt im Gehen und darüber, wie Hauseingänge, Fassaden und Schwellen den Rhythmus und die räumliche Erfahrung der Strasse prägen.Hauseingänge für die Stadt von morgen
Common Practice – Über die aktuelle Wohnungsbaupraxis in Amsterdam und den Niederlanden und die Frage, wie die räumlichen Qualitäten des Hauseingangs unter den Bedingungen von Verdichtung und gesellschaftlichem Wandel weiterentwickelt werden können.Historischer Hintergrund
Autor:In noch zu definieren
Zur historischen Entwicklung der Amsterdamer Hauseingänge und ihrer Bedeutung für Stadtbild und Wohnkultur.Zwischen Privatheit und Öffentlichkeit
Soziologie, Autor:In noch zu definieren
Über den Hauseingang als sozialen Alltagsraum und Ort von Begegnung, Aneignung und Zugehörigkeit.
Wir arbeiten zusammen mit dem Verlag Architectura & Natura um dieses Projekt umzusetzen.
Hilf uns dabei dieses Projekt möglich zu machen:
Damit dieses fotografisch-analytische Buch realisiert und veröffentlicht werden kann, sind wir auf Unterstützung angewiesen.
Finanzielle Förderung
Beiträge fliessen in Fotografie, Recherche, Gestaltung, Textproduktion und Druck des Buches (ca. 180–250 Seiten) in Zusammenarbeit mit dem Verlag Architectura & Natura.
Netzwerk
Wir freuen uns über Kontakte zu Menschen, Institutionen, Stiftungen oder Initiativen, die sich für Architektur, Stadtentwicklung, Kultur oder gesellschaftlichen Raum interessieren – und dieses Projekt ideell oder finanziell unterstützen möchten.
Jede Unterstützung trägt dazu bei, dieses Buch als Beitrag zur Diskussion über zukunftsfähige Städte zu realisieren.
Wir freuen uns über deine Kontaktaufnahme.
Amsterdamer Hauseingänge | Fotografie: studio elan
Das Projekt wird unterstützt durch:
Ein Zuhause beginnt nicht an der Wohnungstür, sondern davor.
In dieser Feldnotiz widmen wir uns den räumlichen Qualitäten Amsterdamer Hauseingänge und ihrer Bedeutung für alltägliches Wohnen und urbane Zukunft.