Was macht den Übergang zwischen Strasse und Zuhause zu einem guten Ort?
Amsterdams Hauseingänge sind weit mehr als Zugänge zu Wohnungen. Stufen, Podeste, Portale und kleine Vorbereiche vermitteln auf unterschiedlichste Weise zwischen öffentlicher Strasse und privatem Zuhause.
In einem unabhängigen Forschungs- und Buchprojekt untersuchen wir die räumlichen und sozialen Qualitäten dieser oft übersehenen Orte. Mit Fotografien, Zeichnungen und architektonischen Analysen dokumentieren wir ihre Vielfalt und fragen, was wir daraus für die Gestaltung lebenswerter Städte lernen können.
Unsere Forschung in Zahlen:
346
Hauseingänge fotografisch dokumentiert
23
Monate Forschung seit November 2024
2000
Exemplare in der geplanten Buchauflage
100
Hauseingänge für das Buch vorgesehen
600
Stunden bisherige Eigenarbeit
10
vertiefende Fallstudien
Wie können wir in immer dichter werdenden Städten gut zusammenleben?
Die Qualität unserer Wohnumgebung entscheidet sich nicht allein in der Wohnung oder auf öffentlichen Plätzen. Auch der Übergang dazwischen prägt unseren Alltag: Hier kommen wir nach Hause, begegnen unseren Nachbar, schaffen Abstand oder zeigen etwas von uns selbst.
In Amsterdam finden wir dafür eine bemerkenswerte Vielfalt architektonischer Lösungen. Manche sind über Jahrhunderte gewachsen, andere durch die Menschen geprägt, die diese Orte bewohnen und nutzen.
Uns interessiert, wie diese Übergänge funktionieren und welche Möglichkeiten sie für das Wohnen und Zusammenleben eröffnen.
Amsterdamse huisentrees – The Space Where City Meets Home
Ein Buch über die Architektur der Amsterdamer Hauseingänge.
Aus unserer fotografischen Sammlung entsteht eine visuell-analytische Publikation über die Vielfalt und Qualität dieser besonderen Übergangszonen.
Rund 100 ausgewählte Hauseingänge werden fotografisch vorgestellt und typologisch eingeordnet. Zehn vertiefende Fallstudien untersuchen anhand architektonischer Zeichnungen, wie unterschiedliche räumliche Eigenschaften den Übergang zwischen Strasse und Wohnung prägen.
Essays aus Architektur, Stadtgeschichte und Sozialwissenschaften erweitern die Untersuchung um historische, gesellschaftliche und persönliche Perspektiven.
Das Buch entsteht in Zusammenarbeit mit dem Amsterdamer Verlag Architectura & Natura und soll im Sommer 2027 in englischer Sprache erscheinen.
Fotografische Bestandsaufnahme der Hauseingänge, ihrer Gestaltung und alltäglichen Nutzung.
01 Dokumentieren
Typologische Einordnung und Untersuchung ausgewählter räumlicher und gestalterischer Eigenschaften.
02 Vergleichen
Architektonische Fallstudien, Zeichnungen und die Auseinandersetzung mit historischen und sozialen Perspektiven.
03 Vertiefen
Essays aus unterschiedlichen Perspektiven
Ergänzend zu unseren fotografischen und architektonischen Untersuchungen beleuchten Fachpersonen aus Architektur, Stadtgeschichte und Sozialwissenschaften die Amsterdamer Hauseingänge aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Ihre Beiträge erweitern unsere Beobachtungen und verbinden die konkreten Beispiele mit übergeordneten Fragen zum Wohnen, zur Stadt und zum Zusammenleben.
Die Schwelle als architektonische Aufgabe
Robert BraissantArchitekturpsychologie, Wahrnehmung und Wohlbefinden
Elke ReitmayerDie Stadt auf Augenhöhe
Machiel SpaanHauseingänge und die Zukunft des urbanen Wohnens
Common PracticeDie Geschichte der Amsterdamer Hauseingänge und ihrer Wohnkultur
Autor:In in AbklärungDer Hauseingang als sozialer Alltagsraum
Irene Cieraad
Damit aus der Forschung ein Buch wird.
Damit aus der Forschung ein Buch wird.
Für die Fertigstellung unseres Buches – insbesondere die Zusammenarbeit mit den Autor, die Gestaltung und die Produktion – sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
Finanzierung:
Benötigtes Gesamtbudget
Für die Recherche, Gestaltung und Produktion des Buches:
Fotografische Dokumentation und architektonische Analysen
Zeichnungen und vertiefende Fallstudien
Redaktion, Essays und Übersetzungen
Buchgestaltung und Bildbearbeitung
Druck und Buchproduktion (rund CHF 45’000)
CHF 85’000.–
Bereits verbindlich finanziert
CHF 3’000.– Burgergemeinde Bern
CHF 700.– Privates Sponsoring
CHF 3’700.–
Noch zu finanzieren
CHF 81’300.–
Davon sind CHF 48’000.– bei Förderinstitutionen beantragt. Über diese Gesuche wurde noch nicht abschliessend entschieden.
Eigenleistung – Nicht alles lässt sich in Zahlen ausdrücken.
Viel Neugierde, zahlreiche Spaziergänge, unzählige Gespräche und über 600 Stunden Eigenarbeit stecken bereits in diesem Projekt. Den grössten Teil unserer bisherigen Arbeit haben wir selbst getragen – aus Überzeugung, dass dieses Thema mehr Aufmerksamkeit verdient.
Mit Unterstützung von:
Werde Teil dieses Buchprojekts. Die Recherche ist weit fortgeschritten, das Buch nimmt Gestalt an. Mit deiner Unterstützung können wir die Zusammenarbeit mit den Autor:Innen, die Gestaltung und die Produktion realisieren.
Hilf mit, die Amsterdamer Hauseingänge in einem Buch sichtbar zu machen.
Jeder Beitrag bringt uns der Veröffentlichung einen Schritt näher.
Zwei Perspektiven.
Eine gemeinsame Neugierde.
Wir sind Anouk und Imanuel Pels, die beiden Köpfe hinter studio elan.
Mit unseren Hintergründen in Grafikdesign, Architektur und Fotografie interessieren wir uns für das Zusammenspiel von Gestaltung, Menschen und Raum.
Seit unserem Aufenthalt in Amsterdam lässt uns die Vielfalt der Hauseingänge nicht mehr los. Aus einer persönlichen Beobachtung ist ein unabhängiges Forschungs- und Buchprojekt entstanden, mit dem wir unseren Blick auf die Stadt teilen und neue Perspektiven auf unsere alltägliche Umgebung eröffnen möchten.
Kennst du einen besonderen Hauseingang in Amsterdam? Oder hast du eine Geschichte, eine historische Fotografie oder eine Beobachtung, die zu unserer Untersuchung passt? Wir freuen uns über Hinweise und neue Perspektiven.
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Ein Buch entsteht nicht nur am Schreibtisch. Gespräche mit Architekt:innen, Historiker:innen und Forschenden und Menschen aus Amsterdam erweitern unseren Blick auf die Hauseingänge der Stadt – und bringen immer neue Fragen in die Arbeit.